Die Herausforderung
Heutzutage ist das Thema Migration und Flucht auf den politischen Agenden weltweit oft sehr weit oben und wird zunehmend hitzig und polarisierend debattiert. Dies vor dem Hintergrund eines stetig wachsenden Anteils von Migrant*innen und Geflüchteten in den europäischen Gesellschaften. Während Geflüchtete und Nicht-EU-Migranten bereits einem höheren Risiko von Armut, sozialer Ausgrenzung und Diskriminierung ausgesetzt sind, sind diejenigen, die zugleich auch der LGBTQI+-Community angehören, noch stärker gefährdet. In diesem Zusammenhang ist es für eine effektive Integration von LGBTQI+ Geflüchteten und Migrant*innen nicht nur dringend geboten, sondern ebenso unerlässlich, praktikable Antworten auf sich oftmals überschneidende Problemstellungen zu finden. Stichwort: Intersektionalität. Dies trifft im Rahmen unseres Projekts @nclusion umso mehr zu, da manche der beteiligten Partnerländer im EU-weiten Vergleich mit die größten Anteile migrantischer Communities an der jeweiligen Gesamtbevölkerungszahl aufweisen.
Unsere Antwort
Das @NCLUSION-Konsortium hat sich zum Ziel gesetzt, die Sensibilisierung und Awareness für LGBTQI+-Geflüchtete zu verbessern. Dies orientiert sich an den Grundwerten der EU für Integration und Inklusion und soll nach Möglichkeit die wirksame Umsetzung der EU-Grundrechtecharta gewährleisten.
Unsere Antwort
Unser Auftrag
@NCLUSION fördert die Zusammenarbeit zwischen
- Lokale Behörden und Kommunen
- LGBTQI+ Organisationen
- Migrantische Organisationen
- Weitere zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für die Rechte von Migrant*innen und LGBTQI+ Personen einsetzen
Partnerländer
Zypern - Deutschland - Griechenland - Italien - Polen - Spanien
Unser Ziel
Unser Ziel ist es, ein unterstützendes und integratives Umfeld für alle zu schaffen. Dies soll durch gemeinsame Anstrengungen erreicht werden, mit dem Ziel, den besonderen Herausforderungen und Bedarfen von LGBTQI+ Geflüchteten gerecht zu werden.
Zielgruppe
Hauptzielgruppe: LGBTQI+ Migrant*innen und Geflüchtete; migrantische Organisationen und Communities; LGBTQI+ Organisationen; lokale Behörden und Kommunen
Indirekte Zielgruppe: andere zivilgesellschaftliche Organisationen, die gefährdete Gruppen unterstützen (Migrant*innen, Geflüchtete, LGBTQI+ etc.); die breite Öffentlichkeit
